
Kennen Sie das?
- Sie reagieren immer wieder gleich – obwohl Sie es eigentlich anders wollen.
- Eine innere Stimme sagt: „Das reicht nicht.“ Oder: „Reiß dich zusammen.“
- Ihre Gedanken kreisen, oft abends oder nachts.
- Sie spüren, dass in Ihrem Kopf etwas durcheinander ist – aber Sie wissen nicht genau, was.
Vielleicht liegt ein Teil der Antwort in Sätzen, die Sie als Kind oft gehört haben. Auf dieser Seite lade ich Sie ein, diese Sätze in Ruhe aufzuspüren – in Ihrem Tempo.
Wo alles beginnt
Unsere Prägung beginnt nicht erst mit Worten. Ich vermute, dass Prägung schon im Bauch der Mutter beginnt, vielleicht schon mit dem ersten Herzschlag. Sicher ist: Schon vor der Geburt hört das Kind die Stimme der Mutter und ihren Tonfall und erkennt sie nach der Geburt wieder. Nach der Geburt nimmt ein Baby dann alles auf, was es sieht, hört, schmeckt und riecht und was es auf der Haut spürt – und speichert es ab. Diese allererste Zeit prägt uns, lange bevor wir verstehen, was um uns herum gesagt wird.
Ein Baby versteht zwar die Worte noch nicht, aber es spürt sehr genau, wie etwas gesagt wird. Wird ruhig und liebevoll mit ihm gesprochen, fühlt es sich sicher und geborgen. Wird es laut und streng angesprochen, bekommt es Angst. Auch das speichert das Unterbewusstsein ab.
Die Glaubenssätze kommen erst später dazu, und sie bauen auf diesen frühen Eindrücken auf. So geht es jedem Menschen – das ist ganz normal. Wenn Sie wissen, wo Ihre Prägung begonnen hat, können Sie vieles an sich selbst besser einordnen.
Über mich
Ich bin Heiner Masekowitz, Coach und eigenständiger Forscher aus Bremen. Mit dem Unterbewusstsein beschäftige ich mich seit 2009 – angefangen bei meinen eigenen Mustern. Ab 2014 habe ich mich intensiv mit den Studienausgaben von Sigmund Freud auseinandergesetzt. Ich bin kein Akademiker und habe keinen psychologischen oder medizinischen Abschluss.
Vieles, worüber ich hier schreibe, kenne ich aus meinem eigenen Leben. Ich habe an mir erlebt, wie stark alte Sätze aus der Kindheit wirken können. Das ist meine persönliche Erfahrung, kein wissenschaftlicher Beleg und kein Versprechen für andere. Meinen Denkansatz nenne ich „Psychologie 2.0“.
Mein Wunsch ist, dass mit der Zeit möglichst viele Menschen ihre alten Prägungen erkennen, sich davon lösen und mehr zu den Menschen werden, die sie wirklich sind. Wer bei sich selbst ankommt, ist auch für andere eine Hilfe.
„Wir arbeiten, um uns selbst zu verbessern – und den Rest der Menschheit.“
– Jean-Luc Picard in „Star Trek: Der erste Kontakt“ (sinngemäß)
Was mir geholfen hat
Ich kenne kreisende Gedanken und solche inneren Stimmen aus meinem eigenen Leben. Geholfen haben mir vor allem zwei Dinge:
- Sigmund Freud. Seit 2014 lese ich seine Studienausgaben. Sein Gedanke „Das Ich ist nicht Herr im eigenen Hause“ hat mir die Augen geöffnet: Vieles, was wir denken und fühlen, wird von unbewussten Prägungen mitbestimmt. Seine Analysen haben mir sehr geholfen, mich selbst besser zu verstehen.
- Gründliches Nachforschen mit KI. Ich habe meine Fragen immer wieder verschiedenen KI-Systemen gestellt – Gemini, Grok und ChatGPT – und ihre Antworten mit dem Wissen aus dem Internet verglichen. So konnte ich meine Gedanken ordnen und vertiefen. Eine KI kann sich aber irren und ersetzt keine wissenschaftliche Prüfung.
Aus beidem zusammen ist mein Denkansatz entstanden, den ich „Psychologie 2.0“ nenne. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse: Wir alle sind von unserer Kindheit geprägt – das ist ganz normal. Die Frage ist nur, welche Prägungen uns heute noch guttun.
Worum es geht
Viele von uns haben als Kind Sätze gehört wie:
- „Reiß dich zusammen!“
- „Das reicht nicht – streng dich mehr an!“
- „Geld wächst nicht auf Bäumen!“
- „Ein Junge weint nicht!“
- „Was sollen die Nachbarn denken?“
Die meisten waren nicht böse gemeint. Aber Kinder übernehmen solche Sätze oft, ohne sie zu hinterfragen. Mit der Zeit werden daraus innere Überzeugungen über uns selbst und die Welt – sogenannte Glaubenssätze. Aus „Das reicht nicht“ wird dann leicht: „Ich bin nicht gut genug.“ Als Erwachsene merken wir manchmal, dass sie noch mitreden: beim Umgang mit Gefühlen, mit Leistung, mit Geld oder mit Kritik.
Die gute Nachricht: Glaubenssätze lassen sich erkennen und hinterfragen. Dabei helfen drei Fragen:
- Welche dieser Sätze haben Sie oft gehört?
- Wie wirken sie heute auf Sie?
- Passen sie noch zu Ihrem heutigen Leben – oder möchten Sie sie durch eigene, unterstützende Überzeugungen ersetzen?
Wie ich arbeite – meine Haltung
- Selbstreflexion statt Diagnose: Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten.
- Ehrlichkeit: Ich sage Ihnen, was meine Erfahrung ist und was (noch) nicht belegt ist.
- Ihr Tempo, Ihre Entscheidung: Sie bestimmen, worüber wir sprechen.
Kontakt
Heiner Masekowitz · Coach · Bremen
E-Mail: coaching(ät)masekowitz(punkt)net