Ängste – meine Gedanken dazu
Hier schreibe ich auf, wie ich über Ängste denke. Es sind persönliche Überlegungen – keine Erklärung von Angststörungen und kein Behandlungsangebot.
Was ich erlebt habe
Ich habe es meinen Eltern nie recht machen können, und ich wurde für fast alles verantwortlich gemacht. Das hat mich zuerst unsicher gemacht. Aus dieser Unsicherheit sind bei mir später Ängste geworden.
Meine Erfahrung ist: Wer es den eigenen Eltern nie recht machen kann, wird zuerst unsicher – und aus der Unsicherheit werden später Ängste. So habe ich es erlebt. Ob es anderen Menschen ebenso geht, kann ich nicht sagen.
Beispiele für die Sätze, die ich gehört habe, finden Sie auf der Seite Glaubenssätze – meine Erfahrungen.
Meine Gedanken dazu
Meine persönliche Hypothese – nicht wissenschaftlich belegt: Für mich hängen viele Ängste mit Glaubenssätzen aus der Kindheit zusammen – mit Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich mache immer alles falsch“. Ich stelle mir vor, dass solche Sätze als Verbindungen gespeichert sind, die Angst auslösen, auch wenn die ursprüngliche Situation längst vorbei ist.
Dass Angst gelernt und auch wieder verlernt werden kann, ist in der Forschung ein bekanntes Thema – zum Beispiel in der Verhaltenstherapie. Ob meine Vorstellung von „fehlerhaften Verbindungen“ dabei zutrifft, ist nicht untersucht.
Wichtig
Wichtig: Wenn Ängste Ihren Alltag einschränken, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder an eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten. Für Angststörungen gibt es wirksame Behandlungen. Coaching und Selbstreflexion ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung. Bitte beenden oder ändern Sie keine Behandlung und keine Medikamente, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.
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