Coach Heiner Masekowitz

Impulse

Was uns unsere Träume erzählen können

Ein Impuls zur Selbstreflexion.

Illustration: ein leuchtendes Gehirn über einem Weg in der Abenddämmerung
Bild mit KI erstellt

Träume als Anlass zur Selbstreflexion

Träume beschäftigen Menschen seit jeher. Für Sigmund Freud waren sie der „Königsweg zum Unbewussten“. Die heutige Forschung sieht das vielfältiger: Träume treten besonders im REM-Schlaf auf, und es wird angenommen, dass sie mit der Verarbeitung von Erinnerungen und Gefühlen zusammenhängen. Andere Modelle, etwa die Aktivierungs-Synthese-Theorie, deuten Träume eher als nachträglich sinnvoll gemachte Gehirnaktivität. Eine einzige, gesicherte Erklärung gibt es nicht.

Für mich sind Träume vor allem ein Anlass, über mich nachzudenken: Welche Gefühle tauchen auf? Welche Themen wiederholen sich? Gibt es Verbindungen zu Sätzen, die ich als Kind gehört habe?

Eine einfache Übung: das Traumtagebuch

  1. Legen Sie Stift und Notizbuch neben das Bett.
  2. Schreiben Sie nach dem Aufwachen auf, woran Sie sich erinnern – Bilder, Personen, vor allem Gefühle.
  3. Achten Sie nach einigen Wochen auf wiederkehrende Themen oder Stimmungen.
  4. Fragen Sie sich: Was beschäftigt mich gerade im Wachleben? Passt das zu dem, was ich träume?

Deutungen sind dabei immer Ihre eigenen. Es gibt kein Lexikon, das Ihnen sicher sagt, was ein Traum „bedeutet“.

Bitte beachten: Wiederkehrende Albträume, anhaltende Schlafprobleme oder starke Tagesmüdigkeit sollten Sie ärztlich abklären lassen.

Dieser Text ist ein persönlicher Impuls. Weitere Impulse zum Kernthema Glaubenssätze folgen.