Coach Heiner Masekowitz

Erfahrungen: Hochsensibilität

Hochsensibilität – wie ich mich erlebt habe

Lange Zeit habe ich mich als hochsensibel erlebt. Hier beschreibe ich, was sich bei mir verändert hat – als persönliche Beobachtung, nicht als Ratschlag.

Was ich erlebt habe

Über viele Jahre war mein Nervositätspegel hoch; ich war innerlich unruhig und schnell überreizt.

Heute erlebe ich mich ruhiger und gelassener. Ich habe mehr Bodenkontakt und ein stärkeres Selbstwertgefühl.

Das ist meine Selbstwahrnehmung. Sie ist nicht gemessen und nicht auf andere übertragbar.

Was ich nicht weiß

Ich kann nicht sagen, wodurch sich das bei mir verändert hat. Menschen verändern sich im Lauf des Lebens auf viele Arten.

Hochsensibilität ist keine medizinische Diagnose, sondern ein Begriff aus der Persönlichkeitspsychologie (geprägt von der Psychologin Elaine Aron). Viele Menschen erleben ihre Feinfühligkeit auch als Stärke.

Meine Gedanken dazu

Meine persönliche Hypothese – nicht wissenschaftlich belegt: Ich vermute, dass dauerhaft kreisende Gedanken das Nervensystem empfindlicher machen, sodass es früher reagiert. Bei mir hing ein Teil der früheren Nervosität nach meinem Eindruck mit alten Prägungen und unbeantworteten Fragen aus der Kindheit zusammen – in meinem Bild mit überaktiven oder „falsch verschalteten“ Verbindungen.

Dass anhaltender Stress und Grübeln Körper und Nervensystem belasten können, wird in der Forschung untersucht. Ob meine Vorstellung davon zutrifft, ist nicht belegt.

Wichtig

Wichtig: Starke innere Unruhe, Erschöpfung oder Überforderung können viele Ursachen haben, auch körperliche. Bitte lassen Sie das ärztlich abklären. Coaching und Selbstreflexion ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung. Bitte beenden oder ändern Sie keine Behandlung und keine Medikamente, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

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