Sigmund Freud und das Unbewusste – was mich bewegt
Seit 2014 lese ich die Studienausgaben von Sigmund Freud. Hier beschreibe ich, was mich daran beschäftigt und wie daraus mein eigener Denkansatz entstanden ist.
„Das Ich ist nicht Herr im eigenen Hause“
Dieser Satz von Freud ist für mich der Ausgangspunkt. Ich verstehe ihn so: Wir bestimmen unsere Gedanken und Handlungen nicht so frei, wie wir glauben – vieles läuft unbewusst ab.
Freuds Begriffe – das Ich, das Es und das Über-Ich, die Verdrängung, die Traumdeutung – haben mir geholfen, über mich selbst nachzudenken. Mir ist bewusst, dass viele von Freuds Annahmen in der heutigen Wissenschaft umstritten sind oder weiterentwickelt wurden.
Psychologie 2.0 – mein Denkansatz
Meinen eigenen Denkansatz nenne ich „Psychologie 2.0“. Er baut auf Freuds Gedanken auf. Ich verbinde sie mit dem, was ich über Gehirn und Lernen lese. Das ist eine persönliche Weiterentwicklung meines Denkens – keine anerkannte Methode und keine Psychotherapie.
Meine persönliche Hypothese – nicht wissenschaftlich belegt: Mich beschäftigt, wie Seele und Körper zusammenhängen. Ich frage mich, ob Prägungen aus der Kindheit im Gehirn als feste Verknüpfungen weiterwirken und ob sie sich verändern lassen, wenn man sie bewusst macht. Belegt ist das in dieser Form nicht.
Dass Erfahrungen das Gehirn verändern und dass Psychotherapie auch im Gehirn messbare Spuren hinterlassen kann, wird in der Forschung untersucht. Daraus folgt aber nicht, dass meine Vermutungen stimmen.
Wichtig
Wichtig: Coaching und Selbstreflexion ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung. Bitte beenden oder ändern Sie keine Behandlung und keine Medikamente, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.
Mehr dazu: Mein Ansatz.
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